

Braunschweig war einmal eine schöne Stadt. Im II. Weltkrieg wurde sie von den Alliierten fast völlig zerstört. Und danach gab man der Stadt den Rest. Es wurde vieles was übrig blieb vom alten Stadtbild großzügig abgerissen. Alles dies in blinder Wut und unter der Ägide "des besseren Menschen": Wir bauen eine neue Stadt und bauen schnell und vorrangig Wohnungen. Bis heute ist das einst urbane Stadtbild an vielen Stellen weiterhin entstellt. Kahlschlag durch Abriß und häßliches Optimierungsdesign prägen heute noch an vielen Stellen die einst schöne Stadt Braunschweig.
Einiges aus dem alten Braunschweig hat trotz allem überlebt oder wurde von engagierten Bürgern gerettet bzw. rekonstruiert. Sie sehen eine Auswahl meiner Aufnahmen von der Stadt - alle Bilder © Bruno Räker 2014/2024.
Ein Wach- und Zollhaus von zweien am Wendentor. Beide sind spiegelbildlich zur Straße Wendentor angeordnet.
Ein Wach- und Zollhaus von zweien. Ebenalls zur Straße Am Fallersleber-Tor spiegelbildlich angeordnet.
Technische Universität Altgebäude, errichtet an der Neuen Promenade 1877. Heute Pockelsstraße - Bild 1975.
Der Haupteingang TU-Altgebäude 2016. Im Hintergrund das Architekten-Hochhaus.
Das Vieweg Wohn- und Verlagshaus am Burgplatz wurde 1799-1804 errichtet. Heute Braunschweigisches Landesmuseum.
Villa Salve Hospes von P. J. Krahe errichtet 1805-1808. Heute Kunstverein Braunschweig.
Das Braunschweiger Schloß eine Rekonstruktion der Außenhülle mit ausgegrabenen Originalteilen der Schloßruine.
Der Schloßplatz mit dem Schloßportal als Eingang zum Einkaufszentrum Schloß-Arkaden.
Das Schloßportal und die 3. Quadriga. Mit Brunonia als Wagenlenkerin. Die Rekonstruktion aus verschweißten Siliziumbronzegußteilen wurde in Polen (2006-2008) gefertigt. Sie ist die größte Quadriga in Europa und wurde 2008 über dem Portal aufgestellt und eingeweiht.
1823 Ehrenmal für die in den Befreiungskriegen gegen Napoleon gefallenen Braunschweiger Herzöge Karl Wilhelm Ferdinand und Sohn Friedrich Wilhelm.
Das Denkmal wurde 1880 am Gaußberg errichtet. Carl Friedrich Gauß 1777 in Braunschweig geboren starb 1855 in Göttingen. Er galt bereits zu Lebzeiten als "Princeps mathematicorum" (Fürst der Mathematiker).
Das Denkmal von 1849 am Lessingplatz. Gotthold Ephraim Lessing geboren 1729 in Kamenz starb 1781 in Braunschweig. Er war ein bedeutender Dichter der Aufklärung.
Der Magnifriedhof ist ein historischer Friedhof. Er ist Begräbnisstätte berühmter Braunschweiger Bürger und Bürgerinnen. Links das Grabmal von Lessing. Rechts das von Dr. Carl Schiller (1807-1874). Schiller war Historiker und der erste ehrenamtl. Leiter des Städtischen Museums Braunschweig.
Das Grabmal von Peter Joseph Krahe. Er war ein Architekt des Frühklassizismus. Geboren 1758 in Mannheim, gestorben 1840 in Braunschweig.
Die Domkirche, kurz Braunschweiger Dom, wurde von Heinrich dem Löwen 1173 gestiftet und 1226 geweiht. Der Dom ist die Grablege von Heinrich dem Löwen und seiner zweiten Gemahlin Mathilde von England. Das Bild zeigt die Eingangsseite vom Burgplatz.
Westwerk mit Südseitenschiff. Rechts im Hintergrund der Rathausturm. Die größte und schwerste Glocke des Doms "Blasius major" mit 4,8 t wurde 1502 gegossen.
Blick vom Rathausturm in Richtung Dom. Im Vordergrund die Dom-Vierung. Im Hintergrund links die Martini Kirche am Altstadtmarkt und rechts die beiden Kirchen St. Petri und St. Ulrici (Brüdernkirche).
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© Bruno Räker 2014, Stand: Mai 2024